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Sonntagskonzert im Klangraum-Kunigunde am 26. April 2015 mit: Agnes Erkens & Erdal Aslan

  • von: versteckter Benutzer
  • hochgeladen: 08.11.2015
  • Aufrufe: 2609
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Beschreibung des Mediums

Shir hashirim / Ketapuach / Mandad 'ei comigo / Mia irmana fremosa - Konzertausschnitte vom Sonntagskonzert "Gesänge abendländischer Blütezeiten".
Mit diesem Programm stellen die Sängerin Agnes Erkens und ihr Begleiter Erdal Aslan eine einzigartige Liebeslyrik vor. Sie führen im Konzert durch drei Zeit-und Stilepochen abendländischer Kulturen, in denen diese ihre kulturelle „Hoch-Zeit“ erlebten. Die ursprünglich schlichte Poesie findet ihren besonderen Ausdruck durch die natürliche Interpretation der Sängerin in den Sprachen Hebräisch, Ladino und Alt-Galicisch-Portugiesisch. Begleitet von den Klängen der arabischen Laute (Oud), Saz und Baglama.
Das Programm:
Tempelbau und Blütezeit - Salomos Hohelied der Liebe - gesungen in Hebräisch
Das Hohelied der Liebe, auch genannt das Lied der Liedergilt als die sinnlichste geistliche Liebeslyrik des Abendlandes. Das Hohelied wurde unter König Salomo verfasst. Ihm schreibt man das Liebeslied in seinem ganzen sinnlichen-poetischen Zauber zu. Darin geht es ums Suchen, Finden und Verlieren – und um die Zuneigung zweier Liebender in vollkommener Schönheit, Verzückung und Erotik.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts sehen wir das Hohelied als geistlich und weltlich untrennbare Liebeslyrik.

Das Goldene Zeitalter - Sephardische und orientalische Gesänge- gesungen in Hebräisch und Ladino
Mit der Eroberung Spaniens im Jahre 711 und der damit einhergehenden Islamisierung erlebte das dort heimisch gewordene sephardische, spanisch-jüdische Volk (Sephardim hebr. = sefarad: Spanien) eine kulturelle Hoch-Zeit, das sogenannte Goldene Zeitalter. Während dieser rund 500 Jahre gelangte die jüdische Poesie und Musik zu einem neuen Höhepunkt. Musiker der drei abrahamitischen Religionen und Kulturen arbeiteten eng zusammen. Dabei entstanden Lieder, die diese musikalisch einzigartige Verschmelzung in ihrer ganzen Schönheit ausdrücken.

Frühmittelalterliche Cantigas - Martim Codax Cantigas d’amigo- gesungen in Alt-Galicisch-Portugiesisch
Die Cantigas d’amigo bedeuten wörtlich Freundeslieder und sind eine volkstümliche alt-galicisch-portugiesische Liedform. Die sogenannten Frauen- oder Mädchenlieder wurden meist vor dem Jahre 1300 geschrieben und das literarische Motiv ist die klagende Frage eines Mädchens, das seiner Sehnsucht nach dem Geliebten Ausdruck verleiht. Die Fragen richten sich dabei an den abwesenden Freund, die Mutter, an eine Freundin oder an die Naturgewalten. Auf Grund der damaligen Stellung der Frau wurde die Poesie und Kunstlyrik von Dichtern des kastilischen Hofes bestimmt. Der Dichter der Cantigas d’ amigo, Martim Codax, schlüpfte in die Rolle der Frau. Seine Cantigas d’amigo sind von natürlicher und ursprünglicher Schlichtheit. Dennoch oder gerade deshalb bestechen sie durch eine poetische, magisch-suggestive Wirkung.
Für ihre außergewöhnlichen gesanglichen und musikalischen Projekte und Darbietungen ist die Sängerin Agnes Erkens inzwischen nicht mehr nur in Köln bekannt und beliebt. Auch weit über die Grenzen NRW’s und der BRD stieß sie auf großes Interesse mit ihrem einzigartigen Repertoire, das sie sich über viele Jahre zu „Ihrer“ Musik erarbeitete. Das besondere Interesse der Mezzosopranistin, ihre Hingabe und Liebe gilt dem klassischen Liedgesang, der geistlichen Musik, insbesondere der alten Musik. Mit ihrem weit gespannten Repertoire aus den abendländischen Kulturen zeigt sie die historische Dimension des kulturellen Erbes und Austausches rund um das Mittelmeer durch die Jahrhunderte auf. Mit althebräischen Liedern und sephardisch/orientalischen Gesängen eröffnete sie mit ihrem Trio als Repräsentantin für Köln im Jahr 2002 die jüdischen Kulturtage Rheinland und wurde im Jahr 2006 für den 1. Preis für Weltmusik nominiert und für ihr musikalisch, kultur- und religionsverbindendes Wirken mehrfach ausgezeichnet. Agnes Erkens ist Mitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik.
Seit dem Jahre 2011 wird die Kirche St. Heinrich und Kunigund wegen ihrer einzigartigen Akustik als Klangraum-Kunigunde für Konzerte genutzt.

Seit Herbst 2014 finden in dem Kleinod am Nippeser Schillplatz sonntags um 17:00 Uhr die Sonntagskonzerte im Klangraum-Kunigunde statt. Das musikalische Spektrum reicht dabei von Alter Musik über Klassik bis hin zu zeitgenössischer, geistlicher und experimenteller Musik.

Freitags 20:00 Uhr bietet der Klangraum-Kunigunde die Möglichkeit zur Meditation- und Stimm-Improvisation. Die interaktiven Abende, bei denen alle Besucher gemeinsam schweigen und singen werden von Hinnerick Bröskamp in Kooperation mit GastmusikerInnen durchgeführt.
Weitere Informationen unter: www.klangraum-kunigunde.de

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